— What roles do you hold that have no name?
Komm für die Unterhaltung. Geh mit etwas, das du schon wusstest.
Von Jaskaran Singh und Verein trivium
Mit: Alja Ferjan · Anna Friedinger · Samer Alkurdi
23.10.26
Komm für die Unterhaltung. Geh mit etwas, das du schon wusstest.
Masken · Storytelling · Tanz · Food · DJ am Ende

Das erste Tisch Talk des Jahresprogramms. Ein langer Tisch. Essen ist schon da. Musik läuft. Das Team sitzt nicht als Präsentator*innen — sondern als Menschen, die die Forschungsfrage leben.
Welche Arbeit machst du, für die dich niemand bezahlt?
Welche Rollen trägst du, die keinen Namen haben?
Dazwischen erscheint etwas: Bewegung, Klang, ein Bild — um den Körper zurückzuholen, wenn das Gespräch schwer wird. Masken und Figuren sind im Raum.
Wir kennen die Geschichten und die Mythen. Und jetzt? Wer darf sich frei bewegen — und wer wird beobachtet, angehalten, kontrolliert? Wer passieren darf, hängt von Klasse und Zugang ab.
Das entdecken wir gemeinsam — durch Storytelling, Bewegung und die Geschichte von Anarkali, einer Mughal-Kurtisane, die der Legende nach lebendig begraben wurde, weil sie frei begehrte.
Die Ecoality Campaign läuft als ökologischer Faden durch den Abend: dieselbe Logik, die hybride Kulturarbeit unterbezahlt, extrahiert auch ökologische Arbeit ohne Kompensation.
Wir sagen: Das war immer so. Aber war es das?
Dieses Event ist auch Austausch und Vorbereitung für die Programmpräsenz bei Soho Studios Wien im November.
Inhaltshinweis: Der Abend bewegt sich durch schwierige Themen — Sexualisierung, historische und alltägliche Gewalt. Nichts soll schockieren, alles soll gemeinsam anders verstanden werden. Ab 16. Du kannst jederzeit rausgehen.
ENGLISH
23.10.26
Come for the entertainment. Leave with something you already knew.
Masken · Storytelling · Tanz · Food · DJ am Ende

The first Tisch Talk of the annual programme. A long table. Food already there. Music playing. The team sits not as presenters — but as people living the research question. What work do you do that nobody pays you for? What roles do you hold that have no name?
Something appears in between: movement, sound, an image — to bring the body back when the conversation gets heavy. Masks and figures from the Bad Ischl investigation are in the room. The Travelling Cloth hangs and collects what people write.
We know the histories and the myths. So now what? Who gets to move freely — and who is watched, stopped, controlled? Who gets to pass depends on class and access. We discover this together — through masks, storytelling, movement, and the story of Anarkali, a Mughal courtesan said to have been buried alive for desiring freely.
The Ecoality Campaign runs as an ecological thread through the evening: the same logic that underpays hybrid cultural work also extracts ecological labour without compensation.
We say: it was always like this. But was it?
This event also serves as exchange and preparation for the programme presence at Soho Studios Wien in November.
CREDITS
Von Jaskaran Singh und Verein trivium
Mit: Alja Ferjan · Anna Friedinger · Sara Koniarek · Food: Samer Alkurdi
Gefördert von BMWKMS – IV/7 · Stadt Linz Frauenbüro
Residency-Partner: RedSapata Kulturinitiative ·
In Kooperation mit Südwind OÖ / Ecoality Campaign und Salonschiff Fräulein Florentine
Teil von Trans(T*)DisCity — Surveillance, Mythology & Hybrid Cultural Labour Gefördert von Land OÖ Kultur · Stadt Linz Kultur
@trivium.verein · cityvoices.trans.discity@gmail.com
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